Auf Schildkrötensafari mit Elke Wallrapp (Folge 23)

Ein zweites Mal sind wir in diesem Jahr in Stuttgart unterwegs. Wir besuchen den Stadtteil „Bad Cannstatt“.
Dort im Veielbrunnenweg, inmitten einiger Wohnhäuser und gewerblich genutzter Flächen, befindet sich eine kleine Grünanlage mit einem Brunnen. Ein paar Bäume spenden Schatten und Bänke laden zum Verweilen ein….!

Die Rede ist vom „Veielbrunnen“, eine staatlich anerkannte Heil- und Mineralquelle.

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Die Brunnenanlage ist halbrund gestaltet und besteht aus einer „Travertinwand“ mit vier Wasserspeiern und einem niedrigen, trogähnlichen Becken.
Rechts und links davon befinden sich kleine Mauern, die jeweils am Ende mit einer Tierskulptur verziert sind.veiel6

Und genau hier können wir unsere nächste Schildkröte, eine Landschildkröte, bewundern.
Sie ist, genauso wie der Krebs, der die gegenüberliegende Mauer verziert, aus Muschelkalk gefertigt.

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Ursprünglich entstand dieser Brunnen 1890 durch die Zusammenfassung zweier Mineralquellen (der Trommelwiesenquellen).
Im Krieg wurde er zerstört und durch eine neue Bohrung im Jahr 1953/54 erweitert und gleichzeitig erneuert.
Benannt ist die Brunnenanlage nach „Albert von Veiel“ (1806-1874), dem Begründer der ersten deutschen Hautklinik und ein Ehrenbürger der ehemaligen Stadt Cannstatt.

Hinweistafeln erläutern die Geschichte des Brunnens und die Zusammensetzung des Heilwassers (Natrium-Calcium-Chlorid-Sulfat-Hydrogen-Carbonat-Säuerling).veiel1

Ganz ehrlich – mir schmeckte das Wasser nicht und so weit ich weiß, ist es auch nicht für den täglichen Genuss bestimmt!
Aber vielleicht haben Sie Lust es einmal selbst zu probieren….

 

Text und Bilder: Elke Wallrapp. Alle Rechte beim Autor

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