Auf Schildkrötensafari mit Elke Wallrapp (Folge 18)

schönbrunn2Was bei einer Besichtigung von Wien natürlich nicht fehlen darf, ist der Besuch von Schloss Schönbrunn und seinem wunderschönen Garten. Der Gesamtkomplex ist nur circa 5 km von der Innenstadt entfernt und ganz bequem mit der U-Bahn zu erreichen.

Und wie sollte es auch anders sein – genau hier sind unsere nächsten Schildkröten zu finden!

schönbrunn7Wir betreten den Schlosspark auf der linken Seite (vom Haupteingang aus) und spazieren in Richtung des „Schönbrunner Berges/Gloriette“, vorbei an einem Najadenbrunnen zur Obeliskallee.

Und von diesem Punkt aus können wir ihn schon sehen, den mächtigen 31,3 m hohen Obeliskbrunen!
Er wurde 1777 von dem Architekten „Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg“ mit der Hilfe von Benedikt Henrici (bildhauerische Arbeiten) und Wilhelm Beyer (Entwürfe) errichtet.

schönbrunn4Schauen wir uns den Brunnen etwas genauer an.
Hinter einer kleinen Mauer befindet sich ein großes Wasserbecken mit einem künstlichen Felsen und zwei übereinanderliegenden Grotten.
Ganz oben auf dem Felsen thront ein Obelisk, der auf einem Sockel stehend, von vier goldenen Landschildkröten getragen wird.
Auf der Spitze des Obelisken befindet sich ein goldener Adler auf einer Kugel.
Der Obelisk als solches, wurde aus St. Margarethner Kalkstein gefertigt und ist mit Hieroglyphen und hieroglyphenähnlichen Zeichen versehen, die erst jetzt entziffert wurden.

schönbrunn5Jedes einzelne Detail dieses Brunnens hat seine ganz besondere Symbolik.
Unsere vier goldene Schildkröten sollen zum Beispiel die Stabilität und die Ewigkeit des Herrscherhauses Habsburg darstellen!schönbrunn1

Text und alle Bilder: Elke Wallrapp. Alle Rechte bei der Autorin