Wir sind Gott…

Wir sind Gott.
Zumindest müssen wir uns so vorkommen, wenn wir über die Haltung unserer Tiere nachdenken. Das betrifft ganz besonders die Haltung all der Tiere, die wir nicht „nur einfach so durch unsere Wohnungen und Häuser spazieren lassen“, sondern für die wir eigene Lebensräume einrichten – also auch für unsere Schildkröten. Auch wenn die Schildkröten nicht wirklich Geschöpfe aus unserer Hand sind, sind wir diejenigen, die ihr ganzes Leben bestimmen. Denken Sie einmal über das Folgende nach:

Was tun wir?
Wir schaffen für unsere Schildkröten einen Lebensraum in unseren Gärten, in einem Terrarium, Aquarium, Teich oder Paludarium. Dieser Lebensraum wird nicht nur von uns begrenzt, sondern auch genauso gestaltet, wie wir es gerne hätten. Es macht einen besonderen Reiz der Wildtierhaltung aus, diese Lebensräume zu entwickeln, zu basteln, zu tüfteln, zu optimieren. Nahezu jeder Halter, Terrarianer und Aquarianer richtet begeistert Gehege oder Becken her und verändert sie forwährend.
Terrarianer sollten sich bei der Gestaltung der Gehege oder Becken an den natürlichen Lebensräumen der Tiere orientieren, an ihren Bedürfnissen und Lebensgewohnheiten. Und doch spielt immer unser eigener persönlicher Geschmack eine entscheidende Rolle mit. Habitatsuntypische aber hier gut wachsende Pflanzen, Terracotta-Tiere, Gartenzwerge, kleine Plastik-Wracks am Beckengrund des Aquariums – was uns gefällt, ist erlaubt.
Wir sind die Schöpfer einer kleinen begrenzten Welt.  Aber noch mehr:  Wir entscheiden in dieser Welt über Tag und Nacht, in dem wir mit Strahlern und Heizungen ein bestimmtes Klima simulieren und regulieren. Terrarientiere beregnen wir, wenn wir finden, dass es notwendig ist. Nebel wird von uns in die Becken geblasen, die Wassertemperaturen hoch- oder heruntergefahren.
In Frühbeeten und Gewächshäusern im Garten verlängern wir die Saison, gaukeln wir Sonnenschein vor, wenn keiner ist.
Wir schaffen Steinlandschaften, wo früher Gras gewachsen ist, legen Hügel an, wo keine waren oder Wärmeinseln, wo zuvor kalter Lehmboden war. Wir errichten künstliche Inseln, plötzlich ist Treibholz da. Wir schaffen Höhlen und Versteckplätze, Pflanzendickichte und Freiflächen. Wie von Geisterhand sieht für die Tiere von einem auf den nächsten Tag alles ganz anders aus, wenn wir Terrarien und Gehege reinigen und „umräumen“. Plötzlich ist eine riesige Wurzel weg oder da, ist ein Trampelpfad versperrt oder eine unüberwindliche Wand gesetzt.
Ganz wie es uns behagt, erweitern oder verändern wir mit jedem Gehege- oder Beckenumbau den vertrauten Lebensraum unserer Tiere, schränken ihn ein oder erweitern ihn. Oder wir setzen sie in eine komplett fremde Umgebung, versorgen sie mit frischem Aquarienwasser oder neuer Erde.

Doch damit noch lange nicht genug.
Fast nichts, was unsere Tiere fressen, haben sie nicht von uns bekommen. Sei es, dass wir zufüttern, sei es, dass wir in den Gehegen Futterpflanzen ausgebracht haben. Keine Terrarienschildkröte frisst ein Futtertier, das wir nicht zuvor ins Becken geworfen haben, bei Aquarientieren ist es das Gleiche.
Wir entscheiden nicht nur, was sie fressen und wie viel sie fressen, sondern auch, ob wir Futtertiere zuvor mit Vitaminpräparaten anreichen oder mit Calciumcarbonatpulver bestreuen, ob im Gehege Sepiaschulp oder Schneckenhäuser liegen.
Wir entscheiden, welche Pflanzen im Gehege wachsen dürfen und welche nicht, welche Kräuter plötzlich vom Himmel fallen und welche nicht.
Es liegt immer an uns, ob die Tiere ausreichend, zu viel oder zu wenig zu fressen haben, ob das Futter ausgewogen, artgerecht und abwechslungsreich ist oder nicht.
Und was im Guten gilt, das gilt umso mehr im Schlechten. Wenn wir es für richtig halten, bekommen unsere Schildkröten Hundeflocken, Erdbeeren, gespritzten Salat, Nudeln, Brot oder Fleischbällchen – egal, ob das je nach Art sinnvoll ist oder nicht.
Gleiches gilt natürlich für das Wasser – ist es reichlich, ist es frisch, ist es sauber?

Und weiter:
Nicht, dass es die Schildkröten besonders „interessiert“, was aus ihren Eiern wird: Aber wir entscheiden über Leben und Tod der nächsten Generation – indem wir uns zum Bebrüten oder Vernichten der Eier entschließen.
Wir sprechen davon, dass wir die Eier bebrütet haben, dass wir dafür gesorgt haben, dass ein lebendes Tier daraus entstanden ist. Es sind unsere Nachzuchten.
Immer liegen das Leben oder der Tod all unserer Tiere in unserer Hand. Denn – egal ob Hitzschlag oder Parasitenbefall, ob Herpes-Infektion oder Hundebiss, ob ein Rasenmäherunfall oder das Entkommen des Tieres – wir sind letztlich für die Gesundheit und das Wohlergehen verantwortlich mit all dem, was wir tun. Unsere Sorgfalt oder Nachlässigkeit entscheidet, ob es den Tieren gut geht oder nicht – ob sie sich verletzen, infizieren, erkranken, im schlimmsten Fall sterben, ob wir mit ihnen zum Tierarzt gehen oder nicht.
Aber wir entscheiden genauso, ob wir unsere Tiere mit unserer Liebe erdrücken, sie verhätscheln und sie übervorsichtig in „Watte zu packen“. Wir baden die Tiere, desinfizieren ihre Welt, egal ob notwendig oder nicht, wenn wir denken, dass wir das tun müssen.
Wenn ein Tier zum Spielzeug für Kinder wird, oder zum Familienersatz für alleinstehende Erwachsene, wenn es bei uns im Wohnzimmer lebt, damit es immer in unserer Nähe ist, dann ist das so, weil wir das so gewollt haben.
Und genauso treffen wir die Entscheidung, ob blinde oder verwachsene Schlüpflinge, die in der Natur kaum eine Überlebenschance hätten, bei uns weiterleben dürfen oder nicht.

Damit ist aber noch lange nicht alles gesagt.
Denn wir entscheiden auch, ob überhaupt und wenn ja, in welchen Gruppen unsere Tiere leben. Wir entziehen ihnen ihre Sexualpartner oder führen sie ihnen zu, je nachdem, was wir für richtig halten.
So lange sie klein sind, schützen wir sie vor Fressfeinden, vor Krähen, Ratten und Mardern. Wir vertreiben Hunde und Katzen aus den Gehegen, wenn wir uns Sorgen machen. Wir bekämpfen ihre Parasiten und sammeln ihren Kot ab.

Ohne, dass sie es uns danken können oder wollen – ohne, dass sie uns verehren, anbeten, Opfer darbringen oder sich überhaupt bewusst sind, was wir alles tun und nicht tun: Für unsere Schildkröten sind wir so etwas wie ein Gott – der Schöpfer, der Bestimmer und der Lenker von allem, was ihr Leben betrifft. Nur: Sie wissen das nicht.

Bitte denken Sie daran, welche Verantwortung Sie übernommen haben!

Das Team der Internetseite www.testudowelt.de wünscht Ihnen ein schönes, friedliches und entspanntes Weihnachtsfest.

8 Kommentare


  1. Lieber Ralf,
    Genau daran stoße ich mich ja auch. Ich selbst betrachte mich wohl eher als Hüter dieser Welt mit samt ihrer Fauna und Flora (und Schildkröten:)) und ganz sicher nicht als Gott.
    Liebe Grüße
    Christine


  2. Hallo Christine,

    ich wollte nicht zum Ausdruck bringen, dass dieser Beitrag ganz und gar unnötig, geschweige denn schlecht war. Ich bezweifele aber die Richtigkeit, dass man das Wort Gott in so ein Thema mit einbringen sollte. Ich muss mir nicht wie Gott vorkommen, nur weil ich mich intensiv mit der Haltung, Pflege, Zucht und Arterhaltung von Schildkröten (oder auch anderen Tieren)auseinander setze. Ich bin kein Schöpfer, nur weil ich ein Gehege errichte und bestimmme, welche Tiere zur Zucht geeignet sind oder nicht. Wir reden hier über die Haltung von Tieren und wenn man anfängt sich als Gott für die Tiere hinzustellen (auch wenn es vielleicht nicht so gewollt war), ist das meiner Meinung nach nicht gut für die Menschen, die sich intensiv mit Religionen und Göttern auseinander setzen. Und schon gar nicht gut für die, die sich sowieso jeden Tag rechtfertigen müssen, warum sie solche Tiere in ihren Gärten halten. Durch solche „Anmaßungen“ werden die Mühlen derjenigen zum marlen gebracht, die gegen die Haltung solcher Tiere sind und grundsätzlich gegen jede Art von Haltung. In meinen Augen klingt beim Satz :“Wir müssen uns wie Götter vorkommen“… ein Stück Selbstherrlichkeit raus (auch wenn es nicht gewollt war). Andere werten so etwas als Überheblichkeit. Ich bin für Aufklärung und auch für ehrliche Worte. „Was der Mensch liebt, schützt er.“ Aber die Liebe zu einer Tierart erreicht man meiner Meinung nach nicht, wenn wir anfangen uns (und ich schreibe extra uns) als Götter zu sehen. Ich jedenfalls sehe mich eher als Anbeter von Schildkröten, als ihr Gott sein zu wollen. Gott ist für mich ein „großes Wort“. Ich würde mir also nicht anmaßen, mich als eine Art Gott zu sehen. Ich will das Thema jetzt auch nicht dramatisieren, aber schon kritisch anmerken.

    Freundliche Grüße, Ralf


  3. Gehört es denn auch zum „Gott spielen“ dazu, wenn ein Habitat nach dem anderen für sonnenhungrige Menschen zerstört wird, wenn eine Tierart nach der anderen vom Erdball verschwindet?
    Ich persönlich bin sehr froh darüber, dass es trotz allem auch noch Menschen gibt, die sich ernsthaft damit auseinandersetzen wie diese Tiere in der Natur leben. Dass es tatsächlich auch noch Menschen gibt, die die Liebe zu diesen Tieren anderen Menschen näher bringen und dadurch einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass diese kleinen gepanzerten Reptilien immer noch interessant sind und so nicht nur geschützt vor Feuer, Trockenheit, Fressfeinden und vielen mehr, in den Gärten, dank guter Technik und Frühbeeten/Gewächshäusern, leben dürfen.
    Ich persönlich schätze mich als glücklich auch zu diesen Schildkrötenfreunden zu gehören, die dieses wunderbare Hobby (und dazu gehört auch eine ganze Portion Forschergeist) mit anderen teilen darf. Ich sehe das weniger als göttlich, sondern als ganz und gar menschlich.
    Ich, Mensch, meine sogar, einen kleinen Beitrag dazu zu leisten, dass diese Art weiterhin noch in ein paar wenigen Naturhabitaten zu finden ist, und hoffentlich auch weiterhin zu finden sein wird.
    Wie heißt es so schön? „Nur was der Mensch liebt, das schützt er auch. Und was er nicht kennt, das kann er auch nicht schützen“
    So gesehen bin ich dankbar, dass mich Gott mit dieser ganz und gar menschlichen Gabe ausgestattet hat. Die Gabe Tiere zu lieben, zu schützen und sie auch zu pflegen.


  4. Ich wünsche ein frohes Weihnachtsfest und vielen Dank für die tollen Beiträge, die uns das ganze Jahr über begleiten….

    Wir führen hier eine Aufnahmestation für Landschildkröten in Berlin, überwiegend spezialisiert auf Breitrand, Griechen und Mauren.
    Die Schildkröten kommen aus privater Haltung, werden vom Zoll oder auch vom Amt konfisziert oder werden auch einfach mal zwischen Mülltonnen (!) gefunden.

    Wir haben es uns hier zur Aufgabe gemacht, diese Pfleglinge wieder aufzubauen und gesund zu pflegen, und wenn ich schreibe „aufbauen und gesund pflegen“, dann meine ich das auch so – leider!
    Denn von 10 Schildkröten, die hier abgegeben werden, meist aus privater Hand, kommen ca. acht aus sehr, sehr schlechter Haltung!
    Weicher Panzer, Schnäbel so lang, das eine Nahrungsaufnahme nicht mehr möglich ist, keine Winterruhe – ach ich könnte aufzählen ohne Ende.
    Ca. 3 Jahre dauert es oftmals, bis ein Pflegling wieder so weit ist, das er – wie soll ich es ausdrücken – vllt. schmerzfrei ist??

    Leider schaffen es nicht alle und man wird dann immer wieder wütend darüber, dass die Menschen so verantwortungslos sind!

    Wir hier sind glücklich darüber, den Schildkröten ein klein wenig das anbieten zu können, was sie in ihrem Habitat vielleicht auch vorfinden würden.
    Ich rede absichtlich nicht von artgerecht, denn das können wir den Schildis hier in Deutschland sowieso nicht ermöglichen.

    Ich gebe Herrn Czybulinski vollkommen Recht mit seinen Worten:

    Eines kann ich nur immer wieder sagen:

    Diese wundervollen Geschöpfe – eine faszinierende Tierart, die seit Millionen von Jahren auf unserer Erde leben – brauchen Respekt und genügend Freiraum, um sich artgerecht zu entwickeln und man darf sich glücklich schätzen, wenn man einmal ein solches Geschöpf in freier Wildbahn beobachten durfte…

    In diesem Sinne wünsche ich Allen ein gesundes neues Jahr 2013.

    Beste Grüße
    Marion


  5. ps. euch auch noch einen schönen und friedlichen weihnachtstag. alles liebe und gute für euch und euer team. macht weiter so. eure seite ist super. ich schaue jeden tag drauf und freue mich über eure beiträge, die immer sehr interessant und hilfreich sind. glg ulrike…


  6. ich fühle mich natürlich auch nicht wie gott…ich habe einen hund, eine katze und meine schildi. ich liebe die drei wahnsinnig. und versuche alles, daß es ihnen gut geht…aber das wichtigste, was ich / man ihnen rüberbringen kann, ist doch liebe…oder nicht…ich denke, daß sie spüren, ob man sie nur hält zum angeben oder vorzeigen…oder ob sie wirklich geliebt werden…


  7. Euch auch ein schönes Fest und Dank für die vielen, hilfreichen Tips.
    Dieser Beitrag sollte von jedem neuen Halter gelesen werden.
    LG Petra


  8. Hallo,
    ich finde es bedenklich wenn wir Tierhalter uns anmaßen zu denken, dass wir für unsere Tiere so etwas sein müssen wie ein Gott. Ein Gott hat den Menschen damals aus seinem Paradies geworfen (Aus unserer Sicht war natürlich die Schlange schuld, nicht die Leichtgläubigkeit der Menschen). Heute wünsche ich mir, dieser Gott hätte den Schildkröten die Erde erspart und sie lieber im Paradies gelassen…

    Jeder sollte seinen Glauben frei bestimmen dürfen. Was wären wir also für Götter, wenn wir denken, dass wir alles für unsere Tiere tun, so dass sie es uns eigentlich danken müssen? Würden sie uns nicht eher als diejenigen betrachten, die sie ein Leben lang eingesperrt haben? Als diejenigen, die Ihnen Nahrung vorgeworfen haben, die sie nur fraßen weil sie ansonsten verhungert wären? Als diejenigen, die Ihnen die Freiheit vorenthalten haben?

    Doch welche Freiheit bliebe ihnen heute noch? Haben „ die Götter „ den Tieren nicht auch ihre Heimat genommen? Die Lebensräume zerstört? Die Artgenossen getötet? Wir Halter sind nicht Gott. Wir alle sind Menschen und Tiere haben allen Grund uns zu hassen.
    Aber man darf jetzt nicht den Fehler machen nur schwarz und weiß zu unterscheiden. Wir befinden uns in einer Grauzone in der es heißen sollte, die Lebensräume die es noch gibt zu erhalten. Die Artenvielfalt sowohl in den Ursprungsländern, aber auch in den bereits vorhandenen und den von uns gestalteten, sekundären Lebensräumen zu stärken. Wir müssen Tiere nicht vergöttern und auch die Tiere haben das uns gegenüber nicht nötig. Tiere haben dem Menschen gegenüber ein angeborenes Misstrauen. Man kann sich das Vertrauen eines Tieres nur durch Respekt und Achtung verdienen. Aber Tierhaltung ist kein Gotteswerk…

    Versteht mich nicht falsch, ich glaube zu verstehen, was ihr mit eurem Beitrag sagen wolltet. Er bietet aber leider auch den Menschen eine Angriffsfläche, denen unsere Tierhaltung sowieso schon ein Dorn im Auge ist. Denn eines ist klar. Wir Halter bieten unseren Pfleglingen nur einen winzig, kleinen Bruchteil dessen, was unsere Pfleglinge in ihren Lebensräumen vorfinden würden, wenn es diese intakten Lebensräume noch geben würde…
    Aber auch euch frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr,
    freundliche Grüße, Ralf

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wenn Sie einen Kommentar hinterlassen, speichert das System automatisch folgende Daten: Ihren Namen oder Ihr Pseudonym (Pflichtangabe / wird veröffentlicht)

1. Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtangabe / wird nicht veröffentlicht)
2. Ihre IP (Die IP wird nach 60 Tagen automatisch gelöscht)
3. Datum und Uhrzeit des abgegebenen Kommentars
4. Eine Website (freiwillige Angabe)
5. Ihren Kommentartext und dort enthaltene personenbezogene Daten

Achtung: Mit Absenden des Kommentars erklären Sie sich damit einverstanden, dass alle eingegebenen Daten und die IP-Adresse nur zum Zweck der Spamvermeidung durch das Programm Akismet in den USA überprüft und gespeichert werden. Weitere Informationen zu Akismet und Widerrufsmöglichkeiten.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.