Sukkulenten & Xerophyten im Schildkrötengehege (Teil 2)

Sukkulenten & Xerophyten im Schildkrötengehege – Teil 2 / Von Sascha Weißbeck

Yucca flaccida
ist hierzulande ebenso unter dem Namen Palmlilie oder Gartenyucca bekannt. Jedoch weichen Habitus sowie Blütenstände von denen der Y. filamentosa ab. Die meisten Sorten dieser Yucca-Art sind in Deutschland bis unter -30 °C winterhart.

Yucca flaccida ‚Garland Gold‘

Abb. 9 Yucca flaccida 'Garland Gold' gedeiht ebenso gut in ungemischter Gartenerde.

Ähnelt sehr stark der Yucca filamentosa ‚Golden Sword‘, jedoch weicht diese Yucca-Sorte in punkto Wachstum, Färbung und Blütenstand von der Yucca filamentosa ‚Golden Sword‘ ab. Die Blätter der Yucca flaccida ‚Garland Gold‘ wachsen zuerst aufrecht, neigen sich jedoch ab der Mitte nach unten. Die Altblätter dieser Sorte neigen zum Verlust der Blattzeichnung (Vergrünung).

Wachstum: Horstbildend
Stammbildend: Nein
Blütenstand: Der Blütenstand wird ca. 70 -140 cm hoch
Blütenfarbe: Weiß bis cremefarben, manchmal mit schwacher rosa Zeichnung überzogen
Blütezeit: April-Juli
Schutzmaßnahmen: Sind nicht nötig
Wintertauglichkeit: Bis unter -30 °C frosthart
Platzansprüche: Platzanspruch je nach Belieben¹, jedoch min. 1 bis 2 m².
Kulturansprüche: Recht anspruchslos, verträgt halbschattige sowie sonnige Standorte, fette bis magere Böden und ist kaum nässeempfindlich. Im Frühjahr sollten bei trockenem Wetter die meist am Boden liegenden und evtl. verpilzten Blätter zurück geschnitten werden.

Yucca flaccida ‚Bride Edge‘

Abb. 10 Yucca flaccida 'Bride Edge' ist eine der wenigen Y. flaccida-Sorten deren Panaschierungsmuster umgekehrt gezeichnet ist.

Diese bunte Yucca-Sorte ist in Deutschland schon seit langer Zeit auf dem Markt. Die meist stark aufrecht wachsenden und an den Blatträndern Fäden tragenden Blätter sind sehr schmal. Diese Yucca-Sorte fällt durch ihre außen leuchtend gelbe und zur Blattmitte hin blaugrüne Blattzeichnung jedem Betrachter gleich ins Auge.
Wachstum: Nach der Blüte horstbildend, zuvor meist solitär wachsend
Stammbildend: Nein
Blütenstand: Der Blütenstand wird ca. 70 -140 cm hoch
Blütenfarbe: Weiß, manchmal mit schwacher rosa Zeichnung überzogen, sehr großglockig
Blütezeit: April-Juli
Schutzmaßnahmen: Sind nicht nötig
Wintertauglichkeit: Bis unter -30 °C frosthart
Platzansprüche: Platzanspruch je nach Belieben¹, jedoch min. 1 bis 2 m².
Kulturansprüche: Recht anspruchslos, verträgt halbschattige sowie sonnige Standorte, fette bis magere Böden und ist kaum nässeempfindlich. Im Frühjahr sollten bei trockenem Wetter die meist am Boden liegenden und evtl. verpilzten Blätter zurück geschnitten werden.

Yucca glauca

Abb. 11 Yucca glauca im Schildkrötengehege.

Durch ihre blau- bis graugrünen, sehr dünnen, meist fädigen und weiß berandeten Blätter ist diese Sorte eine willkommene Abwechslung zu den anderen, in Deutschland unter den Namen „Gartenform“ bekannten, Yucca-Arten. Diese Yucca wächst, wie z.B. auch Yucca filamentosa, anfangs meist solitär und bildet erst nach der Blüte einen Horst. Yucca glauca zählt zu den am weitesten verbreiteten Yucca-Arten in den USA. Durch ihre Robustheit reiht diese Yucca-Art sich bei den in Deutschland winterharten Yucca-Arten mit ein. Jedoch gibt es bei Yucca glauca auch Pflanzen (je nach Herkunft), die tiefe Fröste sowie hohe Nässe nicht sonderlich gut tolerieren.

 

Wachstum: Nach der Blüte horstbildend, zuvor meist solitär wachsend
Stammbildend: Bildet oft dünne und kurze Stämme aus
Blütenstand: Der Blütenstand wird ca. 90 -170 cm hoch
Blütenfarbe: Weiß, manchmal mit schwacher rosa Zeichnung überzogen
Blütezeit: April-Juli
Schutzmaßnahmen: In den meisten Fällen nicht nötig.
Wintertauglichkeit: Je nach Herkunft bis -28 °C frosthart
Platzansprüche: Platzanspruch je nach Belieben¹, jedoch min. 1 bis 2 m².
Kulturansprüche: Als Kleinpflanzen können sie gegen Nässe und starke Fröste recht empfindlich sein, daher sollte das Substrat im Beet gut durchlässig sein. Hierzu kann man dem normalen Gartenboden Sand, Kies, Splitt oder Lavagranulat beimischen. Nachdem die Pflanzen sich etabliert haben, sind sie sehr robust. Der Standort im Beet sollte halbschattig bis sonnig sein. Im Frühjahr sollten bei trockenem Wetter die meist am Boden liegenden und evtl. verpilzten Blätter zurück geschnitten werden.

Yucca recurvifolia

Abb. 12 Yucca recurvifolia als Solitärpflanze.

Yucca recurvifolia zählt hierzulande zu den bekanntesten stammbildenden Yucca-Arten (Gartenformen). Sie kann bei guten Kultur- und Klimabedingungen Höhen von über 3 Meter erreichen. Ihre dunkelgrünen bis graugrünen, 3-5 cm breiten und 100-130 cm langen Blätter sind flexibel, ledrig und meist zurückgebogen. Yucca recurvifolia neigt nach der Blüte zur Verzweigung. Diese Yucca-Art wächst oft solitär, bildet jedoch nach Stammverlust meist ein extremes Gruppenwachstum aus. In den winterkalten Klimazonen Deutschlands sollte sie vor Nässe und evtl. starken Frösten geschützt werden, da es dort sonst zu regelmäßigen Stammverlusten kommen kann.
Wachstum: Nach der Blüte verzweigend, meist solitär wachsend
Stammbildend: Stammbildend
Blütenstand: Der Blütenstand wird ca. 90 -160 cm hoch
Blütenfarbe: Weiß, manchmal mit schwacher rosa Zeichnung überzogen
Blütezeit: Mai -Juli
Schutzmaßnahmen: Je nach Klimastandort wird ein Nässe- und/oder Winterschutz empfohlen.
Wintertauglichkeit: Stammerhaltend bis ca. -18 °C danach bis -28 °C
Platzansprüche: Platzanspruch je nach Belieben¹, jedoch min. 1 bis 2 m².
Kulturansprüche: Als Kleinpflanzen können sie gegen Nässe und starke Fröste recht empfindlich sein, daher sollte das Substrat im Beet gut durchlässig sein. Hierzu kann man dem normalen Gartenboden Sand, Kies, Splitt oder Lavagranulat beimischen. Nachdem die Pflanzen sich etabliert haben, sind sie sehr robust. Der Standort im Beet sollte halbschattige bis sonnig sein. Im Frühjahr sollten bei trockenem Wetter die meist am Boden liegenden und evtl. verpilzten Blätter zurück geschnitten werden.

Yucca recurvifolia ‚Lemon Sun‘ ex „SW-09-002“

Abb. 13 Yucca recurvifolia 'Lemon Sun' ist eine noch sehr junge Yucca-Sorte, die nicht in die Massenproduktion gehen und somit eine Sammlerpflanze bleiben wird.

Eine stammbildende Spontanmutation, die unter Tausenden von Pflanzen in einer Baumschule entdeckt wurde, mit schmalen, überhängenden Blättern und einer gelb-grünen, variegaten Randpanaschierung, die an manchen Blättern mit feinen Streifen zur Blattmitte hin übergeht. Diese Yucca-Sorte wächst oft solitär, bildet jedoch nach Stammverlust meist ein extremes Gruppenwachstum aus. In den winterkalten Klimazonen Deutschlands sollte sie vor Nässe und evtl. starken Frösten geschützt werden, da es dort sonst zu regelmäßigen Stammverlusten kommen kann. Derzeit kann diese Yucca-Sorte nur über den Entdecker Sascha Weißbeck bezogen werden.

Wachstum: Nach der Blüte evtl. verzweigend, meist solitär wachsend
Stammbildend: Stammbildend
Blütenstand: Derzeit noch Unbekannt
Blütenfarbe: Derzeit noch Unbekannt
Blütezeit: Wahrscheinlich Mai -Juli
Schutzmaßnahmen: Je nach Klimastandort wird ein Nässe- und/oder Winterschutz empfohlen.
Wintertauglichkeit: Stammerhaltend bis ca. -13 °C danach bis -28 °C
Platzansprüche: Platzanspruch je nach Belieben¹, jedoch min. 1 bis 2 m².
Kulturansprüche: Als Kleinpflanzen können sie gegen Nässe und starke Fröste recht empfindlich sein, daher sollte das Substrat im Beet gut durchlässig sein. Hierzu kann man dem normalen Gartenboden Sand, Kies, Splitt oder Lavagranulat beimischen. Nachdem die Pflanzen sich etabliert haben, sind sie sehr robust. Der Standort im Beet sollte halbschattig bis sonnig sein. Im Frühjahr sollten bei trockenem Wetter die meist am Boden liegenden und evtl. verpilzten Blätter zurück geschnitten werden.

Yucca glaoriosa ‚Variegata‘

Abb. 14 Yucca gloriosa 'Variegata' in voller Blüte.

Dies ist in Deutschland vielleicht die am häufigsten angebotene und vorkommende Yucca-Sorte. Das Winterhärtepotenzial dieser Sorte ist recht gut, jedoch nicht für alle in Deutschland vorkommenden Klimazonen geeignet. Die sehr starren, breiten und rinnigen, nach oben gerichteten Blätter weisen eine abwechselnd gelbgrüne bis cremeweiße, marginale Panaschierung auf. Diese Yucca-Art wächst oft solitär, bildet jedoch nach Stammverlust meist ein extremes Gruppenwachstum aus. In den winterkalten Klimazonen Deutschlands sollte sie vor Nässe und starken Frösten geschützt werden, da es dort sonst zu regelmäßigen Stammverlusten oder gar zum Totalverlust kommen kann.

Wachstum: Nach der Blüte verzweigend, meist solitär wachsend
Stammbildend: Stammbildend
Blütenstand: Der Blütenstand wird ca. 90 -160 cm hoch
Blütenfarbe: Weiß mit rosa überzogen
Blütezeit: Juli – November
Schutzmaßnahmen: Je nach Klimastandort wird ein Nässe- und/oder Winterschutz empfohlen.
Wintertauglichkeit: Stammerhaltend bis ca. -13 °C danach bis -20 °C
Platzansprüche: Platzanspruch je nach Belieben¹, jedoch min. 1 bis 2 m².
Kulturansprüche: Als Kleinpflanzen können sie gegen Nässe und starke Fröste recht empfindlich sein, daher sollte das Substrat im Beet gut durchlässig sein. Hierzu kann man dem normalen Gartenboden Sand, Kies, Splitt oder Lavagranulat beimischen. Nachdem die Pflanzen sich etabliert haben, sind sie relativ robust. Der Standort im Beet kann halbschattig, sollte jedoch besser sonnig sein. Im Frühjahr sollten bei trockenem Wetter die meist am Boden liegenden und evtl. verpilzten Blätter zurück geschnitten werden.

Yucca rostrata

Abb. 15 Blaue Form der Yucca rostrata.
Abb. 16 Grüne Form der Yucca rostrata.

Diese aus den USA und Mexiko stammende stammbildende Yucca-Art zählt unweigerlich zu den schönsten auspflanzbaren Yucca-Arten, die es in Deutschland gibt. Ihre langen, flexiblen und unzähligen dünnen, stahlblauen Blätter weisen an den Rändern eine hellgelbe bis gelbe Hornleiste auf. Die Enden der Blätter sind meist mit dunklen Enddornen bestückt. Leider ist diese Yucca-Art nicht in allen Teilen Deutschland frosthart. Sie benötigt in den winterkalten Teilen Deutschlands einen Nässe- sowie Winterschutz. In den wärmeren bis mittelkalten Regionen kann sie ohne Schutz kultiviert werden.

Wachstum: Nach der Blüte hin und wieder verzweigend, solitär wachsend
Stammbildend: Stammbildend
Blütenstand: Der Blütenstand wird ca. 90 -160 cm hoch
Blütenfarbe: Weiß, hin und wieder grünlich überzogen
Blütezeit: April – Juli
Schutzmaßnahmen: Je nach Klimastandort wird ein Nässe- und/oder Winterschutz empfohlen.
Wintertauglichkeit: bis ca. -18 °C
Platzansprüche: Platzanspruch je nach Größe, jedoch min. 1-2 m².
Kulturansprüche: Diese Yucca-Art sollte in durchlässigem Substrat kultiviert werden. Hierzu kann man dem normalen Gartenboden Sand, Kies, Splitt oder Lavagranulat beimischen. Nachdem die Pflanzen sich etabliert haben, sind sie relativ robust. Je nach Standort sollte ein Nässe- und/oder Winterschutz angebracht werden. Der Standort im Beet sollte unbedingt vollsonnig sein. Je mehr sie Hitze und Sonne erhält, desto blauer werden ihre Blätter und desto besser gedeiht sie.

Yucca thompsoniana

Abb. 17 Sechsköpfiges Exemplar einer Yucca thompsoniana.

Diese aus den USA und Mexiko stammende, in Deutschland auspflanzbahre, stammbildende Yucca-Art zählt zu jenen Yucca-Arten, die einem Beet oder Gehege ein sehr starkes Wüstenflair vermitteln. Ihre relativ starren und unzähligen dünnen, stahlblauen bis blaugrünen Blätter weisen an den Rändern eine hellgelbe bis gelbe Hornleiste auf. Die Enden der Blätter sind meist mit dunklen bis schwarzen Enddornen bestückt. Leider ist diese Yucca-Art wie auch die Yucca rostrata nicht in allen Teilen Deutschland frosthart. Sie benötigt in den winterkalten Teilen Deutschlands einen Nässe- sowie Winterschutz. In den wärmeren bis mittelkalten Regionen kann sie ohne Schutz kultiviert werden.

Wachstum: Nach der Blüte stark verzweigend, meist solitär wachsend
Stammbildend: Stammbildend
Blütenstand: Der Blütenstand wird ca. 100 – 250 cm hoch
Blütenfarbe: Weiß bis cremefarben
Blütezeit: April – Juni
Schutzmaßnahmen: Je nach Klimastandort wird ein Nässe- und/oder Winterschutz empfohlen.
Wintertauglichkeit: bis ca. -18 °C
Platzansprüche: Platzanspruch je nach Größe, jedoch min. 1-2 m².
Kulturansprüche: Diese Yucca-Art sollte in durchlässigem Substrat kultiviert werden. Hierzu kann man dem normalen Gartenboden Sand, Kies, Splitt oder Lavagranulat beimischen. Nachdem die Pflanzen sich etabliert haben, sind sie relativ robust. Je nach Standort sollte ein Nässeschutz und/oder Winterschutz angebracht werden. Der Standort im Beet sollte unbedingt vollsonnig sein.

Yucca baccata

Abb. 18 Diese eher seltene olivgrüne Form der Yucca baccata trotzte schon Temperaturen unter -27 °C ohne Schutz.

Diese aus den USA und Mexiko stammende Yucca-Art hat ungewöhnlich steife, silbrig-blaue bis grau- oder olivgrüne, rinnige Blätter, deren Ränder mit langen, gerollten, weißen Randfäden besetzt sind. Yucca baccata ist überwiegend stammlos, es kommt jedoch hin und wieder vor das einzelne Exemplare kurze Stämme ausbilden. In der Literatur wird diese Yucca-Art oft als frosthart bezeichnet, jedoch zeigt die Erfahrung der letzten Extrem-Winter, dass auch diese Yucca hierzulande relativ schnell an ihre Grenzen kommt. Daher ist in Extremlagen Deutschlands ein Nässe- sowie Winterschutz vonnöten.

Wachstum: Nach der Blüte verzweigend, meist gruppenbildend
Stammbildend: Meist stammlos
Blütenstand: Der Blütenstand wird ca. 100 – 150 cm hoch
Blütenfarbe: Weiß bis cremefarben, hin und wieder mit rosa überzogen
Blütezeit: April – Juli
Schutzmaßnahmen: An Extremstandorten wird ein Nässe- und/oder Winterschutz empfohlen.
Wintertauglichkeit: bis ca. -29 °C
Platzansprüche: Platzanspruch je nach Größe, jedoch min. 1-3 m².
Kulturansprüche: Diese Yucca-Art sollte in durchlässigem Substrat kultiviert werden. Hierzu kann man dem normalen Gartenboden Sand, Kies, Splitt oder Lavagranulat beimischen. Nachdem die Pflanzen sich etabliert haben, sind sie sehr robust. Je nach Standort sollte ein Nässeschutz und/oder Winterschutz angebracht werden. Der Standort im Beet sollte vorzugsweise vollsonnig sein.

Yucca-Hybriden

In den letzten 2-4 Jahren tauchen immer mehr Yucca-Hybriden auf, die von Hobbygärtnern sowie von Züchtern durch künstliche Bestäubung erzeugt wurden. Diese Hybriden können derzeit jedoch nur über Spezialgärtnereien oder aber direkt von verschiedenen Hobbygärtnern bezogen werden. An dieser Stelle möchte ich jedoch speziell nur auf eine historische Yucca-Hybride näher eingehen.

Yucca ×karlsruhensis L. Graebener 1899
(Yucca filamentosa x glauca)

Abb. 19 Ein altes Exemplar, dass von der Original-Pflanze GRAEBENERS aus Karlsruhe abstammt.

Yucca ×karlsruhensis wächst als Jungpflanze zunächst solitär, dabei oft bis zu 60 cm Höhe. Stammbildend, im Alter (nach der Blüte) oft verzweigend und Gruppen bildend. Die dünnen, flexiblen, grauen, graugrünen bis graublauen Blätter weisen oft an den Rändern feine weiße Fasern auf. Die Blätter der Jungpflanzen sind meist zierlicher als jene der adulten Pflanzen. Im Jungstadium ca. 20 bis 70 cm lang und 1 bis 2 cm breit, als adulte Pflanze eher 40-70 cm lang und 2 bis 3 cm breit. Der knapp über der Rosette verzweigende Blütenstand erreicht eine Endhöhe von ca. 60 bis 150 cm. Die Einzelblüten sind glockenförmig, weiß bis cremefarben und violett gefärbt, mit einer Länge von 3 bis 6 cm. Der Blütenstand weist eindeutige Merkmale der Hybridisierung zwischen Y. filamentosa und Y. glauca auf und ist im unteren Teil traubenartig verzweigt, im oberen Teil ährenartig unverzweigt.
Wachstum: als Jungpflanze solitär, oft verzweigend und gruppenbildend.
Stammbildend: Stammbildend
Blütenstand: Der Blütenstand wird ca. 60 – 150 cm hoch
Blütenfarbe: Weiß bis cremefarben und rosa bis violett überzogen
Blütezeit: April – Juli
Schutzmaßnahmen: Keine
Wintertauglichkeit: bis unter -30 °C
Platzansprüche: Platzanspruch je nach Größe, jedoch min. 1-3 m².
Kulturansprüche: Diese Yucca sollte in durchlässigem Substrat kultiviert werden. Hierzu kann man dem normalen Gartenboden Sand, Kies, Splitt oder Lavagranulat beimischen. Nachdem die Pflanzen sich etabliert haben, sind sie sehr robust und benötigen keinen Winter- oder Nässeschutz. Es sollte für die Pflanzung ein halb- bis vollsonniger Standort gewählt werden. Im Frühjahr sollten bei trockenem Wetter die meist am Boden liegenden und evtl. verpilzten Blätter zurück geschnitten werden.

Fussnote

¹ Platzanspruch je nach Belieben bedeutet, dass die Yucca durch Rhizomrückschnitt, das Abstechen von Ausläuferpflanzen oder durch eine Rhizomsperre auf einer beliebige Größe gehalten werden kann.

Literaturtipps

Faszination Bunt – Die Welt der panaschierten Yuccas – NTV Verlag

500 winterharte Sukkulenten und Kakteen – Ulmer Verlag

Bezugsquellen

Kakteengarten

Chiemgau-Kaktus
Autor

Sascha Weißbeck
E-Mail: saschaweissbeck@freenet.de

Bildnachweise:

Alle Bilder stammen vom Autor

Teil 3, der sich Kakteen- und Agaven-Arten widmen wird, erscheint in Kürze.

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