Ein neuer „Kindergarten“ – Ein Baubericht in Bildern (Teil 2)

Von Nina Auwärter

Teil 1 lesen Sie hier

Nun kamen die ersten Pflanzen in den Außenbereich, die ich die letzten Monate aus Samen gezogen hatte. Damit diese nicht sofort von den anderen Schildkröten abgefressen werden haben ich sie mit Tontöpfen aus denen ich die Böden raus gemacht hab geschützt. Der Hauswurzt hatte leider nur ein kurzes Leben, da hatte ich den Schutz vergessen und natürlich war er abgefressen bevor das Gehege fertig war.

Natürlich darf auch ein wenig Deko zu dieser Bauzeit nicht fehlen J So hab ich das zumindest empfunden und so zog die Weinrebe ein.

Zwischendurch wurde das neue Frühbeet zusammengebaut, den Deckelöffner montiert und das Frühbeet auf dem Sockel befestigt.

Ich habe mich für eine Befestigung mit Winkeln entschieden, aber ohne das Frühbeet zu beschädigen. So habe ich es stabil, kann es aber bei Bedarf in recht kurzer Zeit abbauen durch einfaches Lösen Schrauben. Das Beckmann hat hierfür zum Glück genug Möglichkeiten Schrauben zu verbauen.

Die anderen Schildkröten fanden das natürlich auch alles spannend und mussten sich das genau anschauen J

Als nächstes wurde das Holz für die Rahmenkonstruktion gekauft und auf die jeweiligen Längen zu gesägt. Bevor es gestrichen wurde, haben wir einmal das gesamte Gerüst gestellt um sicher zu sein, dass alles passt. Wir haben Kanthölzer mit 5x5cm verwendet für den Rahmen.

Das Holz wurde dann 2 mal gestrichen und dann ging es an den Zusammenbau des Rahmens. Die einzelnen Teile wurden mittels selbst gemachten Winkeln befestigt. Sowohl die Winkel als auch die Schrauben sind aus Edelstahl und somit nicht gefährdet zu rosten. Die Balken sind sowohl miteinander als auch mit dem Beton fest verbunden. Nun kam der schöne Teil, die monatelang aus Samen gezogenen Futterpflanzen konnten endlich eingepflanzt werden und dem Außenbereich „Leben einhauchen“ Damit konnte ich erst unmittelbar bevor der Volieren Draht aufgebracht wurde beginnen, da sonst die anderen Schildkröten alles platt gemacht hätten.

 

Als nächstes wurde der Volieren Draht angebracht. Ich habe mich hier für Edelstahldraht in 1 mm Stärke mit 9×9 mm Maschen entschieden. Nicht ganz günstig aber eben stabil.

Als nächstes wurden aus flachen Kanthölzern die beiden Deckel gebaut. Und ebenfalls mit dem Volieren Draht gesichert. Die Deckel gehen durch Scharniere zu beiden Seiten vollständig auf und ermöglichen das Arbeiten im Gehege oder das Suchen der Tiere.

Hier halte ich den Flügel des Deckels außerhalb vom Bild, der Deckel geht bis unten auf.

Dadurch das beide Seiten der Deckel senkrecht nach unten gehen ermöglicht das bequem das Arbeiten.

Gesichert wird das ganze durch einen kleinen Verschluss.

Danach war der Außenbereich soweit fertig, nun musste nur noch das Frühbeet bepflanzt und eingeräumt werden, dann war es Zeit zum Einziehen für die beiden Kleinen.

Der Strom wurde über das Gewächshaus ins Frühbeet gelegt. Aufgrund der Wetterlage ist die Technik noch nicht installiert. Diese zieht aber am Wochenende nun auch vom Gewächshaus vollends um ins Frühbeet.

Da derzeit aber schattieren / kühlen statt wärmen angesagt ist, habe ich das auf Wochenende verschoben.

Und nun öffnen sich zum ersten Mal die „Tore“ in den Außenbereich…

 

 

Text und Bilder: Nina Auwärter. Alle Rechte bei der Autorin

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