Ein neuer „Kindergarten“ – Ein Baubericht in Bildern (Teil 1)

Von Nina Auwärter

Nachdem meine Minis aus 2016 bislang 1qm abgeteilt im Gewächshaus und angrenzend einen abgeteilten Außenbereich mit 1qm bewohnt haben, wurde es Zeit ein wenig zu vergrößern. Da ich zwei Tiere Zuwachs hatte wollte ich, dass die Minis aus dem GWH ausziehen und im Außengehege der adulten Tiere ein eigenes Gehege mit eigenem Frühbeet bekommen.

Da bereits angrenzend an das Gewächshaus ein Frühbeet aus alten Zeiten stand, bot sich an den Sockel zu verwenden und nur das Frühbeet gegen ein besseres zu tauschen.

Für den Sockelbau habe ich keine Dokumentation gemacht, jedoch ist unter dem Frühbeet alles gesichert gegen Fressfeinde mittels Platten die in der Erde sind auf einer Schicht Schotter als Drainage. Der Sockel ist aus einfachen Randsteinen welche mit Gartenbeton auf die Platten die als Schutz dienen befestigt wurden.

Das alte recht instabile Frühbeet wurde entsorgt und gegen ein Alltop Beckmann ausgetauscht. Bei den Minis finde ich persönlich Alltop immer keine schlechte Wahl, zumal es mir persönlich optisch besser gefällt da man besser hineinschauen kann.

Als erstes wurde die Grasnarbe abgetragen um die Maße des an das Frühbeet angrenzenden Außenbereiches „abzustecken“.

Und dann ging es wieder los… GRABEN GRABEN GRABEN… Das sieht immer nach weniger Arbeit aus, als es dann am Ende wird.

Ich wollte den Außenbereich unbedingt von unten mittels Volieren Draht gegen Fressfeinde sichern. Daher war eine Menge Erde auszuheben und der Erdhaufen mal wieder nicht zu verachten.

Nun wurde die Erde verdichtet mit einem selber gebauten „Stampfer“.

Als nächstes wurde der Volieren Draht doppelt und versetzt im Boden eingearbeitet auf der kompletten Fläche, dass sich von unten kein Fressfeind durchgraben kann.

Es mag übertrieben sein aber ich fühle mich so einfach besser. Der Volieren Draht hat 1mm Stärke und ist aus Edelstahl. Somit verrostet er nicht in der Erde.

Danach wurden die Randsteine mit Gartenbeton einbetoniert. Dabei wurden die Randsteine immer auf den Volieren Draht betoniert, damit keine Lücke für Fressfeinde entstehen kann.

Nummer 1

 

Nummer 2, alles sauber ausgerichtet damit der Aufbau später passt.

Nummer 3

Nummer 4

Und die Kopfseite, hier war das Ausrichten dann schon eine Kunst, denn auf einmal passte nichts mehr. Hier haben wir sicherlich einige Stunden verbracht, bis alles im Wasser war. Vor allem weil das Gehege abfallend verläuft.

Und nun war wieder Geduld angesagt, es musste alles erst mal aushärten und fest werden.

Die ausgehobene Erde wurde wieder eingefüllt und mit Sand vermischt, damit es lockerer wird. Das Gehege ist leider mit extrem lehmiger Erde ausgestattet. Die oberen paar cm der Erdschicht habe ich mit Schildkrötensubstrat aufgefüllt. Diese verwende ich auch im Frühbeet und den Schlafhäusern sowie der Überwinterungsgrube. Ob nötig oder nicht muss jeder für sich entscheiden. Da gibt es meiner Meinung nach kein richtig oder falsch.

Damit die anderen Schildkröten nicht in den Bereich des Frühbeets können in dem schon Futterpflanzen für die Minis wachsen habe ich mittels eines großen Steins den Durchgang provisorisch „dicht“ gemacht. So ganz ohne Pflanzen sieht es ja fast aus wie ein Grab mitten im Garten J Man erkennt den Höhenunterschied recht gut. Am oberen Ende sind die Randsteine kaum zu sehen und die großen Schildkröten können mühelos rein laufen, während sie am unteren Ende schon ein wenig klettern müssen bis sie drin sind.

Die Fortsetzung hier

Text und Bilder: Nina Auwärter. Alle Rechte bei der Autorin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wenn Sie einen Kommentar hinterlassen, speichert das System automatisch folgende Daten: Ihren Namen oder Ihr Pseudonym (Pflichtangabe / wird veröffentlicht)

1. Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtangabe / wird nicht veröffentlicht)
2. Ihre IP (Die IP wird nach 60 Tagen automatisch gelöscht)
3. Datum und Uhrzeit des abgegebenen Kommentars
4. Eine Website (freiwillige Angabe)
5. Ihren Kommentartext und dort enthaltene personenbezogene Daten

Achtung: Mit Absenden des Kommentars erklären Sie sich damit einverstanden, dass alle eingegebenen Daten und die IP-Adresse nur zum Zweck der Spamvermeidung durch das Programm Akismet in den USA überprüft und gespeichert werden. Weitere Informationen zu Akismet und Widerrufsmöglichkeiten.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.