Bau einer neuen Überwinterungsgrube – Ein Bildbericht (Teil 2)

Von Nina Auwärter

Teil 1 hier.

 

Und als der Tag endlich gekommen war kam die Schalung ab und das Ergebnis seht ihr hier: die fertige „Betonhülle“ für die Grube.

Nun ging es an die Dämmung der Grube. Umso besser diese gedämmt ist, umso weniger muss man auch bei langanhaltenden tiefen Temperaturen zuheizen. Als Material für die Dämmung haben wir 5 cm Styrodur Platten verwendet, da es nicht so bröselt wie Styropor und der Dämmwert besser ist. Als Kleber haben wir speziellen Kleber verwendet aus dem Fachhandel.

Wichtig ist, dass der Kleber gut verteilt wird und auf beiden Teilen aufgebracht wird. Der Kleber darf nicht glatt gezogen werden wegen der Haftung.

Und dann drauf die Platten einmal rings rum außen auf den Beton.

So sah es nachdem die Dämmung umlaufend angebracht war dann aus.

Als nächster Schritt wurde die Dämmung mit speziellem „Gewebe abgespachtelt“. Heißt spezielles Gewebe wurde mittels einer dünnen Schicht Gewebespachtelmasse auf die Dämmung aufgebracht damit die Dämmung geschützt ist und nicht reißt.

Als vorletzten Schritt haben wir oben umlaufen noch Fenstersimse die übrig waren aufgesetzt damit das Haus mit der Deckelheizung das während der Starre auf der Grube steht einen sicheren und festen Stand hat.

Anhand des folgenden Bildes kann man die Größe der Grube etwas einschätzen.

Zu guter Letzt wurde lockere Erde in die Grube gefüllt. Da die Erde bei uns sehr lehmhaltig ist mussten wir die Erde die wir raus geschaufelt hatten mittels Sand locker und grabfähig machen.

Da die Erde ja den ganzen Winter feucht sein sollte, war der Sand auch praktisch, da er die Erde nicht nur locker macht, sondern auch verhindert dass die extrem lehmhaltige Erde zu festen „Klumpen“ zusammenmatscht wenn sie feucht wird.

Anhand des Pflanzenwachstums rings um die Bauarbeiten erkennt man ganz gut wie viel Zeit vergangen ist, bis das Projekt abgeschlossen war.

Die Bauarbeiten haben vom 24.06.2017 bis zum 27.08.2017 gedauert.

Zusätzlich wurde dann noch ein Haus in Übergröße gebaut, dass im Winter auf der Grube steht.

Hierzu gibt es keine Baubilder aber zumindest das Ergebnis. Die Deckelheizung wird mit einem Biogreen Thermostat gesteuert und geht an, wenn die Temperatur an der Stelle wo der Fühler liegt unter 4 Grad geht. Der Fühler wird von mir immer an die Stelle gelegt, an der das höchst gelegene Tier starrt. Die Unterteilung des Hauses ist nicht zu beachten, sie dient nur zum Schutz meiner Nachzuchten, diese starren im hinteren kleinen Abteil, während die adulten Tiere im großen Bereich ihre Starre verbringen.

 

Text und Bilder: Nina Auwärter. Alle Rechte bei der Autorin

 

 

 

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