Bei den Schildkröten im Tierpark Berlin – Teil 2

Von Dietmar Meinel

Bei den Schildkröten im Tierpark Berlin – Teil 1 lesen Sie hier

Nach der Vorstellung der Anlage für Riesenschildkröten im Tierpark Berlin möchte ich nun auf die Haltung weiterer Arten eingehen. Unweit der Riesenschildkröten befand sich die 1956 eröffnete Schlangenfarm, die inzwischen trotz mehrfacher Umbauten und Modernisierungen wegen größerer Bauschäden für die Öffentlichkeit gesperrt werden musste.

Die dort befindlichen Tiere wurden in anderen Bereichen des Tierparks untergebracht bzw. an andere Einrichtungen abgegeben. Da ich vor einiger Zeit noch einmal die Gelegenheit hatte, diesen „Schlangenfarm“ genannten Bereich zu besuchen, möchte ich ihn an dieser Stelle auch erwähnen.
Viele Jahre bestand dieser Komplex aus ineinander verschachtelten, gläsernen Gewächshäusern, in denen auch viele Giftschlangen gezeigt wurden und die staunenden Besucher bei der Giftabnahme zuschauen konnten. Schon immer wurden dort auch Schildkröte, Kaimane, Frösche und Echsen gezeigt. Später wurde die gesamte Anlage mehrfach umgebaut und modernisiert, so dass sich die Haltungsbedingungen für viele Tiere verbesserten.

Zumindest ein Teil des gesamten Komplexes, dort, wo Dosenschildkröten, Ägyptische Landschildkröten, die in Berlin auch gezüchtet wurden, Spinnenschildkröten und weitere Arten zu sehen sind, ist meinen Informationen nach noch zugänglich. Am Eingangsbereich zur Schlangenfarm befindet sich eine von unzähligen Schmuckschildkröten bevölkerte Teichanlage. Da dort der Zaun nicht sehr hoch ist, dürfte sich der Tierbestand sicher ständig vergrößern…

Ganz in der Nähe gibt es seit 1987 das große, gläserne Krokodilhaus. Dort werden in einer großen Tropenhalle Krokodile gezeigt und in einem Teil des Hauses lebt auch eine Vielzahl Land – und Wasserschildkröten in großzügigen, von oben einsehbaren Gehegen, die über Zugänge ins Freiland verfügen. Auch wenn es die alte Schlangenfarm nicht mehr gibt, lohnt sich ein Besuch im größten Landschaftstierpark Europas immer wieder.

Text und alle Bilder: Dietmar Meinel, Chemnitz, Juni 2019

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