Ein Besuch im Reptilium Landau

Von Dietmar Meinel

Während eines Kurzurlaubs bei guten Freunden in der Pfalz ermöglichten diese uns neben unvergesslichen Ausflügen auch einen Besuch im größten Reptilienzoo Deutschlands, dem Terrarien – und Wüstenzoo Landau. Die im Jahr 2004 eröffnete Anlage zeigt auf 3.400 Quadratmetern rund 130 Tierarten und ist in verschiedene Bereiche gegliedert. So gibt es eine Aufzuchtstation für die in der Einrichtung zur Welt gekommenen Tiere, in der Nachzuchten und auch die Inkubation von Reptilieneiern bewundert werden können. In einer riesigen Terrarienhalle leben in teilweise sehr großen, naturnah gestalteten Gehegen Alligatoren, Echsen, Schlangen und auch Schildkröten verschiedener Arten. Auch Raritäten , wie zum Beispiel die Afrikanische Schnabelbrustschildkröte (Chersina angulata) gehören zum Tierbestand. In die Einrichtung ist auch ein Nachthaus integriert, in der in mit Schwarzlicht beleuchteten Terrarien nachtaktive Tiere zu sehen sind. In der 600 Quadratmeter großen Wüstenhalle befindet sich ein von Felslandschaften, Palmen und Großterrarien mit Panther–, Sporn–, und Strahlenschildkröten umgebener Veranstaltungsbereich, in dem auch regelmäßig Schaufütterungen und Tierpräsentationen zu erleben sind.
Nach dem Rundgang durch die unterschiedlichen Bereiche des Reptiliums betritt man einen geräumigen Außenbereich. Dort werden einheimische Tierarten, auch Nachzuchten der europäischen Sumpfschildkröte, gezeigt. Man findet dort aber auch einen mit Schmuckschildkröten besetzten Teich und eine große Anlange für Griechischen Landschildkröten, die sich während unseres Besuches leider eher nicht als Fotomotive präsentieren wollten. Ein Besuch im Reptilium Landau lässt sich uneingeschränkt empfehlen und ich hoffe sehr, noch einmal die Gelegenheit für einen weiteren Besuch zu bekommen.

 

Text und alle Bilder: Dietmar Meinel. Alle Rechte beim Autor

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