Glossar

„Wovon reden die Zweibeiner eigentlich immer?“ – „Keine Ahnung, lass uns mal nachschauen…“ Foto: Lutz Prauser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Schilkrötenfreunde,

Hier finden Sie eine Zusammenstellung wichtiger und häufig genutzter Fachwörter und Abkürzungen. Ganz unten steht eine Erklärung zum Sexualindex bei Tiergruppen.
Obwohl wir uns bemühen, können solche Listen natürlich nie vollständig sein. Aber sie kann jederzeit erweitert werden. Falls Sie – was ja durchaus möglich ist – Fremdwörter und Fachausdrücke vermissen oder ergänzen möchten, dann hängen Sie doch einfach einen Kommentar mit den fehlenden Begriffen an. Wir pflegen Ihre Ergänzungen umgehend in die Liste ein. Vielen Dank.
Bitte beachten Sie, dass diese Liste der ersten Orientierung dient, aber kein Lexikon darstellt und das Weiterlesen in der Fachliteratur nicht ersetzt/ersetzen soll. Stöbern Sie doch einmal durch ein herpetologisches Wörterbuch…

Ihr Team von www.testudowelt.de

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Abdomen: Bauch, Bauchregion

Abszess: Ein mit Bakterien/Eiter gefüllter Hohlraum, der sich durch Gewebezerstörung gebildet hat

Abundanz: Populationsdichte, in der Ökologie: Anzahl von Individuen auf eine bestimmte Fläche bezogen

ad. : adult/erwachsen

Adaption: Anpassung

Adspektion: Beobachtung von Aussehen und Verhalten eines Tieres für einen medizinischen Gesamteindruck

adult: erwachsen/geschlechtsreif

Aeorcystitis: Schwimmblasenentzündung, Luftsackentzündung

Aestivation: Sommerruhe, Trockenschlaf

Aggregation: Ansammlung artgleicher Tiere auf einem begrenzten Raum, die durch äußere Einflüsse verursacht wird

Albino: Tiere, die erblich bedingt keine Pigmente ausbilden und daher eine sehr helle Färbung und rote Augen aufweisen

allochton: gebietsfremde Tierart, die bewusst oder unbewusst in Habitate eingeschleppt wurde

allopatrisch: in unterschiedlichen Gebieten lebend

Altersdimorphismus: Auffällige Veränderung der äußeren Gestalt durch zunehmendes Altern des Tieres

Altersmelanismus: Mit Alterung des Tieres natürlicherweise einsetzende Schwarzfärbung des Panzers

Amnion: Embryonalhülle

Amnionhöhle: der vom Amnion umhüllte Hohlraum, in dem sich der Embryo befindet

amphibisch: Lebensformen, die sowohl im Wasser, als auch auf dem Land leben (amphi=beide, bios=Leben) Der Ausdruck beschränkt sich nicht auf die Klasse der Amphibien.

Analblase: Ausstülpungen der Kloakenwand (u.a. bei Kinixys-Arten), die mit Wasser gefüllt sind

Animal hoarding: Unverhältnismäßige Ansammlung von Tieren in Privathand, zumeist aus Sammelsucht und/oder nicht kontrollierter Nachzucht

Annidation: Spezialisierung auf eine bestimmte ökologische Nische

Anomalie: Unregelmäßigkeit (nicht Normabweichung!) in der körperlichen Erscheinungsform eines Tieres

Anorexie: Nahrungsverweigerung

anthropogen: Von Menschen erschaffen bzw. stark von ihm geprägt (z.B. Biotope)

Antibiotikum: Medizinischer Wirkstoff bei bakteriellen Erkrankungen

Antimykotikum: Medikament gegen Pilze

aquatil: im Wasser lebend

Aragonit: Kristalline Ausprägung des Calciumcarbonats (z.B. in Schneckenhäusern, Muschelschalen)

Areal: Gebiet, Gelände

Areole: Mittelfeld der Hornschilde, um das sich die Wachstumsstreifen legen

arid: trocken, niederschlagsarm

Arthritis: Gelenkentzündung

Assimilation: Anpassung – im Speziellen: Anpassung der Tierarten an sich ändernde Bedingungen im Habitat durch Veränderung des Verhaltens

Atavismus: Entwicklungsgeschichtlicher Rückschritt, z.B. Wiederausprägung evolutionär überholter Merkmale

autochton: „alteingesessen“. „Heimische“ Tierart, die sich in einem Lebensraum selbst angesiedelt hat

Balz: Der Kopulation vorangehende artspezifische Verhaltensweisen, Werben

Bastard: Tier, das als Kreuzung zweier unterschiedlicher Arten/Unterarten, aber auch Zuchtlinien entstanden ist.

Bastardisierung: Prozess, bei dem es bei Gebietsüberschneidungen versch. Tierunterarten zu Mischformen kommt

Bioindikator: Natürlicher Anzeiger (z.B. weist das Vorkommen bestimmter Tierarten als B. auf bestimmte Bedingungen im Biotop hin)

Biotop: Lebensraum

Calciumcarbonat: Kohlensaures Calciumsalz. Zentraler Bestandteil der „Calcium“-Zufütterung

Carapax: Rückenpanzer

Carapaxlänge: Panzerlänge(gemessen in gerader Linie vom vorderen zum hinteren Panzerrand bauchseits)

Cauda: Schwanz

caudal: schwanzseitig

cervical: halsseitig

Ciliata: Wimperntierchen, Endoparasiten

CITES: Convention on international Trade in Endagered Species of Wild Fauna and Flora

CL: Carapaxlänge

crenophil: Frischwasserquellen bevorzugend (z.B. Mauremys caspica)

Crowding-Effekt: Pferchschaden, Effekte, die auftreten, wenn zu viele Tiere auf zu engem Raum gehalten werden

Dehydratation: Wassermangel, Austrocknung

Dght: Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde

Disjunktion: Abtrennung von Teilarealen eines Lebensraums

divergierend: sich unterscheidend

DNZ: Deutsche Nachzucht

dominant: vorherrschend

dorsal: den Rücken betreffend

Dorsalkiel: Mittelkiel, der den Carapax entlang läuft.

Drohbeißen: Abwehrmechanismus, weites Aufreißen des Maules und vorgetäuschtes Beißen

Einnischung: Spezialisierung einer Art auf eine ökologische Nische

Ei-Retention: Verzögern der Eiablage aufgrund äußerer Ursachen (z.B. Temperatur, kein vorhandener Legeplatz, Stress)

Eischwiele: sich für die Schlupfzeit bildendes Organ, das den Tieren hilft, die Eischale zu durchdringen, sich dann aber zurückbildet

Eizeitigung: Zeitraum von der Eiablage bis zum Schlupf, Brutzeit

Ektoparasiten: Parasiten, die außerhalb des Wirtstieres auf dessen Oberfläche leben

endemisch: auf eine bestimmte Region beschränkt

endogen: das Körperinnere bestreffend

Endoparasiten: Parasiten, die innerhalb des Organismus eines Wirtstieres leben

Erhaltungszucht: Zuchtbemühungen zum Schutz einer bedrohten Art zur Sicherung der Fortexistenz

Ersatzfutter: Futteralternativen, die dann eingesetzt werden, wenn das Futter der natürlichen Habitate nicht beschafft werden kann

Ethologie: Verhaltensforschung

Ex situ: außerhalb des (Ursprungs-)Ortes. Haltung von Tieren außerhalb des natürlichen Vorkommens (z.B. in Zoos)

Exkremente: Körperausscheidungen (Kot, Urin, Urate)

Expansion: Ausdehnung

Exposition: Ausrichtung

fakultativ: auf den Fall bezogene freie Entscheidung (im Verhalten von Tieren)

Faunenverfälschung: Auswilderung und Ansiedlung fremder Arten in einen Region, die zumeist zu erheblichen Verschiebungen des ökologischen Gleichgewichts führen

fertil: fruchtbar

Fertilisation: Befruchtung der Eizelle durch Spermien im Rahmen geschlechtlicher Fortpflanzung

Fluchtdistanz: Mindestabstand eines Tieres zu einem anderen (möglichen Prädator), bevor es sich auf die Flucht begibt

Fraktur: Bruch

FZ: Farmzucht

Garigue: Lose, locker stehende sekundäre Gebüschformationen im Mittelmeerraum

Gattung: Kategorie der Systematik, in der merkmalsgleiche Arten zusammengefasst sind

Gelegefrequenz: Anzahl der Gelege pro Jahr

Genese: Entstehung und Fortlauf der Entwicklung

Gesamtlänge: Körperlänge des Tieres von der Schnauzen- bis zur Schwanzspitze (Kopf und Schwanz des Tieres nicht in den Panzer eingezogen)

Gesamtverbreitungsgebiet: Verbreitungsgebiet einer Art; Artareal

Geschlechtsdimorphismus: Unterschiedlicher Körperbau männlicher und weiblicher Tiere (z.B. bei diversen Schildkrötenarten unterschiedliche Durchschnittsgröße weiblicher und männlicher Tiere)

Gicht: Harnsäuresalz-Ablagerung in Gewebe, Gelenken und Organen

Habitat: Lebensraum, „freie Wildbahn“

Habitus: Äußere Erscheinungsform eines Tieres, „Wesen“

Haplotyp: Der H. bezeichnet einen bestimmten Genstrang auf den Chromosomen. Die Gene liegen dort in einer sehr spezifischen Koppelung vor

heliophil: Sonne liebend

heliophop: Sonnenlicht meidend

heliotherm: von der Erwärmung durch Sonnenlicht abhängig

herbivor: Pflanzen fressend

Herpetofauna: Gesamtheit aller Amphibien- und Reptilienarten eines Gebietes

Herpetologie: Lehre von den Amphibien und Reptilien

heterogen: unterschiedlich, uneinheitlich

Hexamiten: Geißeltierart, endoparasitär

Hibernation: Überwinterung/Winterruhe

Histologie: Gewebekunde

Homochromie: Gleichfarbigkeit, Schutz durch Färbung, die an die Umgebung angepasst ist

homogen: gleich, einheitlich

homoiotherm: gleichwarm – Fähigkeit von Tierarten, die Körperwärme selbstständig zu regulieren (Säugetiere/Vögel)

Hybrid: Mischform, die aus der Kreuzung von Tieren versch. Unterarten/Arten entstanden ist (s. a. Bastard)

Hybridisierung: s. Bastardisierung

Hygrometer: Messgerät zur Feststellung der Luftfeuchtigkeit

hygrophil: wasserliebend; im feuchten Milieu lebend

Hypervitaminose: Überdosierung/-versorgung mit Vitaminen

Hypovitaminose: Vitaminmangel

Hypoxie: Sauerstoffunterversorgung

In situ: am (Ursprungs-) Ort.

Inappetenz: krankheitsbedingte Appetitlosigkeit

Inkubator: Brutapparat

inkubieren: kontrolliertes Bebrüten von Eiern

insectivor: Insekten fressend

Insemination: Befruchtung

Intoxikation: Vergiftung

Intra vitam: (medizinische Behandlung/Forschung) am lebenden Objekt

Inzucht: Fortpflanzung zwischen verwandten Individuen

ISV: Internationale Schildkrötenvereinigung (mit Sitz in Österreich)

Jugendkleid: Äußere Erscheinung juveniler Tiere, die sich mit Ausbildung der Geschlechtsreife verändert

juv. : juvenil/jung

juvenil: jung, nicht geschlechtsreif

Kachexie: krankheitsbedingter Gewichtsverlust, Abmagerung

Keratin: Hornsubstanz

Kloake: Ausscheidungsorgan für Stoffwechselendprodukte wie auch für Geschlechtsorgane

Kommentkampf: Ritualisierter Rangordnungskampf zweier artgleicher Tiere (meist Männchen)

konkav: hohl, nach innen gewölbt

Kopulation: Paarung/Begattung

LBH: Länge x Breite x Höhe ( Maßangaben für Aquarien/Terrarien)

lateral: die Seiten betreffend

Legenot: Unfähigkeit eines Weibchens (reife) Eier abzulegen, die nicht an externe Bedingungen (s. Ei-Retention gebunden ist).

letal: tödlich

Lokomotion: eigenständige Fortbewegung

Luftsack: Aussackung der Lunge

Macchia: Dichte, oft dornige und schwer zu durchdringende sekundäre Gebüschformationen im Mittelmeerraum

marginal: den Rand betreffend

Marginalia: Schilder am Rand des Carapax

medial: die Mitte betreffend

Melanismus: Übermäßige Pigmentierung, Dunkel- oder Schwarzfärbung

Migration: Wanderung

Mikroklima: auf kleinstem Raum begrenzte klimatische Gegebenheiten

Mollusken: Weichtiere (Schnecken)

monozyklisch: auf einen (Vegetations-)Zyklus pro Jahr beschränkt

Morphologie: Lehre von der Gestalt und Form des Körperbaus

Mykose: Pilzerkrankung

Nanismus: artuntypischer Zwergwuchs

Nekrose: Krankhafte Zerstörung des Gewebes durch Zelltod, ausgelöst
durch Giftstoffe, Bakterien u.a.

Nematoda: Fadenwürmer, Endoparasit

Nomenklatur: wissenschaftliche Vergabe von Namen

NZ: Nachzucht

Obduktion: Untersuchung des toten (Tier)körpers zur Feststellung der Todesursache

Ödem: Krankhafte Einlagerung von Wasser oder Sekreten in einem Gewebe

ÖGH: Österreichische Gesellschaft für Herpetologie

olfaktorisch: geruchlich

omnivor: allesfressend

oral: Durch das Maul verabreicht

Oxyuren: Madenwürmer, die als Endoparasiten auftreten

palpieren: erfühlen/ertasten

Paludarium: „Hinterglas-„Anlage für Tiere mit großen Wasser- und Landteilen

Parasiten, fakultative: Parasiten, die bei ihrer Vermehrung nicht zwingend auf ein Wirtstier angewiesen sind

Parasiten, obligate: Parasiten, die sich nur auf/in einem Wirtstier vermehren können

Pathologie: Erforschung der Entstehung, Ursache und des Verlaufs von Krankheiten

Phyrgana: Dichte, immergrüne Gebüschformationen im östlichen Mittelmeerraum

PL: Plastronlänge

Plastron: Bauchpanzer

Pleurodira: Halswender; Begriff für alle Schildkrötenarten, die Kopf und Hals seitwärts unter den Vorderteil des Panzers legen können

poikilotherm: wechselwarm, die Körperwärme ist abhängig von der Umgebungstemperatur (z.B. alle Reptilien, Amphibien, Fische, Insekten)

polyzyklisch: mehrere Fortpflanzungsperioden im Laufe eines Jahres

Population: Gesamtheit der artgleichen Tiere (oder Pflanzen) eines bestimmten Lebensgebietes

post mortem: nach dem Tod, Zeitraum für medizinische Untersuchungen am toten Objekt

Prädator: Fressfeind

Präferenz::Bevorzugung

Primärlebensraum: ursprünglicher Lebensraum, der nicht durch menschliche Eingriffe verändert ist

Prophylaxe: Vorbeugendes Handeln, Vorsorge

Protozoon: Einzeller (in diesem Zusammenhang: parasitäre, einzellige Lebensform)

Quarantäne: Einzelhaltung/Isolierung eines Tieres einer Gruppe zur Beobachtung bzw. bei Neuzugängen zur Vermeidung der Krankheitsübertragung in die bestehende Gruppe

Rachitis: Knochenerkrankung, spez. Knochenerweichung z.B. aufgrund von Haltungsfehlern u.a. wie mangelnde UV-Versorgung

Raptor: Raubtier, Fressfeind

Reproduktion: Vermehrung durch Fortpflanzung

resorbieren: Aufnahme von Stoffen in den Körper bzw. in biologische Systeme

RLF: Relative Luftfeuchtigkeit

rudimentär
: verkümmert

Schulp: Reduzierte Schale von Tintenfischen (Sepia), die weitestgehend aus Calciumcarbonat besteht

Scutum: Schild

Sektion: Untersuchung des toten (Tier)körpers zur Feststellung der Todesursache

semiadult: Geschlecht erkennbar, aber noch nicht geschlechtsreif, wörtlich übersetzt: halberwachsen

Sepia: Tintenfischart, deren Schulp als Nahrungsergänzungsmittel Calciumversorgung) genutzt wird

Sepsis:Allgemeininfektion verursacht durch Eiter erzeugende Bakterien

Sexualindex: Anzahl und Verhältnis der männlichen und weiblichen Tiere innerhalb einer Gruppe/Population – mehr dazu s.u.

SIGS: Schildkröten-Interessensgemeinschaft Schweiz

Species: Art

Sphagnum: Moosart

steril: keimfrei, aber auch unfruchtbar

subocular: unterhalb des Auges befindlich (S.-Fleck als spez. Artenkennzeichen)

Subspecies: Unterart

sympatrisch: im gleichen Gebiet lebend

Symptom: Anzeichen einer Krankheit

Taxon: Eine als systematische Einheit erkannte Gruppe von Lebewesen

Taxonomie: Beschreibung, Benennung und Zuordnung in einem System, Klassifikationssystem

terrestrisch: auf der Erde lebend (im Gegensatz zum Leben im Wasser oder auf Bäumen)

Tgi: gebräuchliche Abkürztung für die Art Testudo graeca ibera

Thb: gebräuchliche Abkürztung für die Art Testudo hermanni boettgerii

Therc: gebräuchliche Abkürztung für die Art Testudo hercegovinensis

Thh: gebräuchliche Abkürztung für die Art Testudo hermanni hermanni

Tm: gebräuchliche Abkürztung für die Art Testudo marginata

Toxin: Gift

toxisch: giftig

umbraphil: Schatten liebend

Urate: Salze der Harnsäure, die (bei gesunden Tieren) als weiße cremige Substanz ausgeschieden werden

Validität: überprüfbare Gültigkeit einer Aussage, These bei einer Beobachtung (z.B. in der Feldforschung, Aufzucht o.ä.)

Verdünnungsprinzip: Ausdünnung des Bestandes einer Population durch Fressfeinde

WA oder WAA: Washingtoner Artenschutzabkommen

WF: Wildfang

zeitigen/Zeitigung: s. Eizeitigung

ZG: Zuchtgruppe

ZP: Zuchtpaar

 

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Sexualindex:

Der Sexualindex gib Auskunft zu Mengen- und Geschlechtsangaben innerhalb einer Tiergruppe w. Diese Angaben werden nach dem Schlüssel vorgenommen:

1. Zahl: vor dem Komma= männlichches Tier
2. Zahl: nach dem Komma= weibliches Tier
3. Zahl: Geschlecht noch nicht erkennbar= Jungtier

z.B.:

2,0: Zwei männliche und kein weibliches Tier
0,4: Kein männchliches aber vier weibliche Tiere
2,5:  Zwei männchliche und fünf weibchliche Tiere

1,1,3: Ein männliches und ein weibliches Tier sowie drei Tiere, deren Geschlecht noch nicht bekannt ist

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