Und es gibt sie doch… … die Schildkröten in Myanmar

Man muss nur Glück haben!

Von Elke Wallrapp & Ursula Hansen

Während meines letztjährigen Besuchs in Myanmar habe ich leider nur verschiedene Schildkrötenarten im Tempel des „Botataung Paya“ in Yangon gesehen (siehe Reisebericht im Mai 2017). Unterwegs während meiner Rundreise konnte ich keine entdecken. Vielleicht lag es auch daran, dass ich eine große Wegstrecke, nämlich die von Mandalay nach Bagan, mit einem Boot zurückgelegt habe.
Freunde von mir bewältigten diese Strecke in diesem Jahr jedoch mit einem Auto und einem einheimischen Fahrer. Sie entdeckten plötzlich auf der „Straße Nummer 2“ am Wegesrand ein gelbes Hinweisschild mit der Abbildung einer „Burmese star tortoise“.
Sofort dachten Sie an mich und folgten dem Hinweisschild.
Es führte sie zu einer Aufzuchtstation für eben diese geschützten Schildkröten.

Alle Burma-Sternschildkröten (Geochelone platynota) tragen auf Ihrem Panzer eine aufgemalte, gut sichtbare Nummer. Über jede Schildkröte wird genaustens „Buch geführt“. Auf einem Plastikschild werden die Nummern zusammen mit den Informationen über diese Schildkröte (männlich oder weiblich, hat sie bereits Eier gelegt, wenn ja wann und wieviele etc) notiert.

Die Aufzuchtstation liegt in einem für die Burma-Sternschildkröten günstigen Biotop, und so werden seit zwei Jahren, abhängig von der Anzahl der neugeschlüpften Tiere, regelmäßig Schildkröten erfolgreich ausgewildert.

Zur Unterstützung des Grünfutterangebotes pflanzt die Station überall längs der Wege und Pfade eine bestimmte Opuntienart an, von der man entdeckt hat, dass die Sternschildkröten sie besonders gerne mögen.

Einige weitere Bilder und eine Meldung über die Auswilderung der Nachzuchten zur Wiederansiedlung finden Sie hier.
Vielen Dank für diesen „tollen Fund“!

Fotos von Ursula und Dr. Herbert Hansen
Text: Elke Wallrapp/Ursula Hansen

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